Hollywood in den 50er und 60er Jahren

Mitte der 50er Jahre entwickelte sich Hollywood in Kalifornien, USA, zu dem Ort, der heute als „Traumfabrik“ bezeichnet wird. Viele Ikonen der Filmgeschichte sind in dieser Zeit entstanden, aber auch sehr viele lustige Werke wie die sogenannten Screwball-Komödien mit Doris Day und Rock Hudson.

Zeit des Wandels

Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Welt Mitte der 50er Jahre noch im Aufbau. Der Alltag war überall schwierig, weshalb die Menschen im Kino Ablenkung suchten. Dies machten sich die Produzenten und Regisseure zu Nutze und probierten verschiedene Film-Genres aus. Dabei entstanden viele Werke, die ihren Schauspielern auch noch in der heutigen Zeit – lange nach ihrem Tod – zu Berühmtheit verhalfen. Es war 1957, als der junge James Dean als rebellischer Teenager in „Giganten“ von George Stevens als Legende gefeiert wurde – zwei Jahre nach seinem Tod. Paul Newman und Elizabeth Taylor hauchten 1958 dem amerikanischen Klassiker „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ Leben ein und eine junge Norma Jeane Baker verdrehte 1959 den Männern in „Manche mögen’s heiß“ den Kopf. Hollywood brachte fast täglich neue Stars und Sternchen hervor – darunter auch die Komödianten Doris Day und Rock Hudson:

Mitte der 50er Jahre entwickelte sich Hollywood in Kalifornien, USA, zu dem Ort, der heute als „Traumfabrik“ bezeichnet wird.

Mitte der 50er Jahre entwickelte sich Hollywood in Kalifornien, zu dem Ort, der heute als „Traumfabrik“ bezeichnet wird.

Lach-Medizin

Sie schlugen sich, verirrten sich und liebten einander zum Schluss doch – Doris Day und Rock Hudson war das beliebteste Filmpärchen im Hollywood der 60er Jahre. Der Sunnyboy aus „Giganten“ an der Seite der Blondine aus „Der Mann, der zu viel wusste“ ergaben eine erfrischende lockere Kombination, obwohl ihre Filme immer ähnlich funktionierten: sie zankten und sie liebten sich über Umwege. Dabei waren die Beiden nur in drei Filmen zusammen zu sehen. In „Bettgeflüster“ spielten Hudson und Rock zwei Nachbarn, die sich eine Telefonleitung teilen mussten. Bei „Pyjama für zwei“ waren sie zwei verfeindete PR-Berater, die hinter den gleichen Produkten herjagten und in „Schenk mir bitte keine Blumen“ waren sie ein Ehepaar, das von dem scheinbar drohenden Tod des Ehemannes auf den Kopf gestellt wurde. Hollywood und die ganze Welt liebt das ungleiche Paar für ihre witzigen Irrungen und Wirrungen und belohnt Doris Day zum Beispiel mit ihrer ersten (und einzigen) Oscar-Nominierung für „Bettgeflüster“ 1959.

Aber auch alleine sind die beiden Schauspieler häufige Vertreter im Hollywood der 60er Jahre. Rock Hudson orientiert sich dabei eher an Western und ernsteren Rollen, Doris Day ist dafür der typische Lach-Garant und mischt abseits des Films auch Konzerthallen in Hollywood ordentlich auf. Aber auch andere Filme profitieren von dem „Locker und Leicht“, was Doris Day und Rock Hudson in ihren Rollen vermitteln, sodass zum Beispiel Meisterwerke wie „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn 1961 und „Hatari!“ mit dem „Duke John Wayne entstehen und zu typischen Meilensteinen des Hollywoods der Nachkriegszeit wurden.

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